Wie ticken unsere Lehrer*innen? – Herr Dr. Kutz

Selbstverständlich ist euer Redaktionsteam der ThomsLine euren Interviewwünschen nachgegangen und so findet ihr im Folgenden ein sehr spannendes und durch viele Storytimes umrahmtes Interview mit unserem Stellvertretenden Schulleiter, Herrn Dr. Kutz. Viel Spaß beim Lesen!

Wolfgang Kutz

ThomsLine: Wie lautet Ihr voller Name?

Hr. Kutz: Wolfgang Kutz.

ThomsLine: Wann wurden Sie geboren? 

Hr. Kutz: Am 20. April 1959.

ThomsLine: Welche Fächer unterrichten Sie am Thomaeum?  

Hr. Kutz: Meine eigentlichen Fächer sind Pädagogik, Französisch und Sozialwissenschaften, wobei ich an dieser Schule nur letzteres unterrichte, da es in den anderen Fächern genügend Lehrkräfte gibt.

ThomsLine: Wie lange arbeiten Sie schon am Thomaeum? 

Hr. Kutz: Ich bin im Herbst 2016 an das Thomaeum gekommen und arbeite nun seit ca. 6 1/2 Jahren hier.

ThomsLine: Was bedeutet es für Sie stellvertretender Schuldirektor zu sein? Und seit wann sind Sie es?

Hr. Kutz: Stellvertretener Schuldirektor zu sein bedeutet, Spaß am Organisieren zu haben, denn das ist der größte Teil meines Jobs. Ebenfalls gehört es dazu, immer zur Verfügung zu stehen und ein offenes Ohr für jede*n zu haben. Ich bin seit meinem Einstieg hier in der Position des stellvertretenen Schuldirektors.

ThomsLine: Hatten Sie die Position des stellvertretenen Schulleiters auch schon an einer anderen Schule?

Hr. Kutz: Ja, ich war bis zur Schließung der Schule am Fichte Gymnasium in Krefeld.

ThomsLine: Was macht Ihren Aufgabenbereich aus und was mögen Sie daran?

Hr. Kutz: Zu meinem Aufgabenbereich gehört so ziemlich die gesamte Organisation der Schule, insbesondere die der Stunden- und Vertretungspläne. Mir macht es Spaß, jeden Tag neu daran herum zu tüffteln.

ThomsLine: Hatten Sie eine gute Schulzeit?  

Hr. Kutz: Ja, ich hatte eine sehr gute Schulzeit, wobei ich mich an vieles lebhaft erinnere.

ThomsLine: Wo sind Sie zur Schule gegangen?

Hr. Kutz: Ich bin tatsächlich ein Alt-Thomaer und habe 1978 mein Abi gemacht, da war die Schule noch ein reines Jungengymnasium. Demnach war ich zum Beispiel Zeitzeuge von der Grundsteinlegung des Neubaus oder einer der Ersten, der von der Kooperation der beiden Gymnasien Luise van Duisburg und Thomaeum profitierte. Damals kam weder an der damaligen Mädchen- noch Jungenschule ein Französisch-Leistungskurs zustande, weshalb es dann einigen wenigen Jungs, mich eingeschlossen, erlaubt war, an die Mädchenschule zu gehen, um dort den Französisch-Leistungskurs zu besuchen. Daraus hat sich dann die fortwährende Kooperation der beiden Gymnasien ergeben.

ThomsLine: Welche Fächer mochten Sie bzw. in welchen waren Sie gut? 

Hr. Kutz: Fächer wie Pädagogik und Sozialwissenschaften gab es damals noch nicht, die habe ich dann erst im Studium kennen und lieben gelernt, aber Französisch zählte auf jedenfall von Anfang an dazu. Auch Erdkunde, Deutsch und Geschichte fand ich immer interessant.

ThomsLine: Welche Fächer mochten Sie eher nicht bzw. in welchen waren Sie nicht so gut? 

Hr. Kutz: Die Naturwissenschaften lagen mir nicht so, weshalb ich Mathe, Physik und Co. nicht mochte. Kunst war auch nicht so mein Fall.

ThomsLine: Wann haben Sie gemerkt bzw. beschlossen, dass Sie Lehrer werden wollen? 

Hr. Kutz: Tatsächlich habe ich schon in der Grundschule meinen Eltern gesagt, dass ich Lehrer werden möchte und als dann die Frage in der vierten Klasse aufkam, an welche weiterführende Schule ich möchte, habe ich einfach gesagt: ,,An eine, wo man Lehrer werden kann!” – dass man für sowas Abitur und ein Studium braucht, weiß ein Grundschulkind ja nicht. Meine Eltern waren von meinem Berufswunsch jedoch nicht so überzeugt.

ThomsLine: Was wären Sie geworden, wenn nicht Lehrer?  

Hr. Kutz: Mein Plan B wäre Jurist gewesen.

ThomsLine: Wollen Sie Ihren Schüler*innen noch etwas außer dem Lernstoff vermitteln? 

Hr. Kutz: Ja klar – auf jeden Fall möchte ich Begeisterung für meine Lieblingsfächer bei Schüler*innen erwecken, jedoch auch eine Wohlfühlatmosphäre in der Schule schaffen und Spaß am Lernen vermitteln.

ThomsLine: Haben Sie Geschwister? 

Hr. Kutz: Ja, ich habe einen älteren Bruder und eine jüngere Schwester.

ThomsLine: Sind Sie verheiratet und haben Sie Kinder? 

Hr. Kutz: Ja, ich bin verheiratet und habe zwei, inzwischen erwachsene, Töchter.

ThomsLine: Haben Sie eine Lieblingsfarbe, wenn ja welche? 

Hr. Kutz: Ich würde sagen, meine Lieblingsfarbe ist gelb.

ThomsLine: Was machen Sie in Ihrer Freizeit am liebsten? 

Hr. Kutz : Ich lese gerne Bücher, die nichts mit der Schule zu tun haben, reise nach Frankreich und fahre E-Bike. Außerdem verfolge ich gerne politische Diskussionen und, obwohl man es nicht denken mag, schwimme und jogge ich auch sehr gerne ;-).

ThomsLine: Sind Sie ein Hunde- oder Katzenmensch? 

Hr. Kutz: Eigentlich weder noch, aber wenn ich mich entscheiden müsste, dann lieber Katze.

ThomsLine: Haben Sie ein Haus- bzw. Lieblingstier? 

Hr. Kutz: Ich hab ein paar Fische im Gartenteich, aber das war’s auch an Tieren, die ich mag…ein Lieblingstier…vielleicht Delfine, die sind ganz schön und ich hab früher die Fernsehserie “Flipper” geschaut und gemocht.

ThomsLine: Schokolade, Chips oder Gummibärchen? 

Hr. Kutz: Definitiv Schokolade.

ThomsLine: Haben Sie eine bestimmte Ernährungsrichtung? 

Hr. Kutz: Nee, leider, das ist vorbei – ich kann meine Gewichtsprobleme nicht unter Kontrolle bringen.

ThomsLine: Haben Sie ein Idol? 

Hr. Kutz: Nein, eher nicht, wobei… Mahatma Gandhi wäre ein Vorbild.

ThomsLine: Haben Sie einen Lieblingsfilm/- buch? Wenn ja, was daran fanden Sie so gut?

Hr. Kutz : Nein, keinen Film, aber ein Buch: “Die unendliche Geschichte” von Michael Ende, wo mich vor allem die gedanklichen Entwicklungen und die Sprache fasziniert hat.

ThomsLine: Haben Sie ein Lebensmotto? 

Hr. Kutz : Was du heute kannst besorgen, dass verschiebe nicht auf morgen – das passt auch zu meinem Beruf.

ThomsLine: Welche Musik hören Sie gerne? 

Hr. Kutz: Ich höre gerne französische Chansons, wie zum Beispiel von den französischen Sängerinnen Edith Piaf und Patricia Kaas.

ThomsLine: Wollen Sie noch etwas sagen? 

Hr. Kutz : Wenn Ihr eine Sprache lernen wollt, fahrt in das entsprechende Land und lernt sie richtig. Im Rückblick war der Orsay-Austausch eine der faszinierendendsten Erfahrungen meiner Schullaufbahn – ich habe gemerkt, dass man unregelmäßige Verben und das alles so lange auswendig lernen kann, wie man will; wenn man es jedoch im alltäglichen Sprachgebrauch lernt, ist es das effektivste Lernen überhaupt.

Das Interview wurde am Donnerstag, den 20. Januar 2022, von Marie Sieber und Clara Knuppertz geführt.

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